Gemüse zu grillen, ist nur etwas für Veganer und Vegetarier. Diese Meinung vertreten immer weniger Menschen. Längst hat es sich herumgesprochen, dass Gemüse Fleisch durchaus ersetzen oder als Beilage ergänzen kann.
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Welches Gemüse eignet sich zum Grillen?
Grillmeister haben bei der Auswahl der Gemüsesorten freie Wahl. Es ist eine reine Geschmacksache, welches Gemüse auf der Gartenparty auf dem Grill landet.
Für spontane Grillfeste, bei denen die Gäste schon hungrig auf die Leckerbissen warten, kommen weiche Gemüsesorten in Betracht. Sie enthalten viel Wasser und sind in wenigen Minuten gar.
Gastgeber erhalten sie im Supermarkt – auch in Bioqualität. Dazu zählen farbenfrohe Gemüse wie:
- gelbe, rote, orangefarbene und grüne Paprika
- gelbe und rote Tomaten
- Zucchini
- grüne Gemüse wie Krautblätter, Grünkohl
- Auberginen
- Sellerie
- Zwiebeln
- Radicchio
- Avocado
Auch Spargel schmeckt lecker vom Grill. Schnell garen zudem Pilze, die als eigene Lebensform zwar nicht zum Gemüse zählen, aber gegrillt dennoch auf Grillabenden reißenden Absatz finden. Zur Wahl stehen verschiedene Sorten. Champignons sind begehrt. Birken- und Austernpilze eignen sich ebenso zum Grillen wie die gesunden Shiitake-Pilze. Das Angebot an weichem Gemüse ist abwechslungsreich und in jedem Supermarkt verfügbar.
Direkt über der Glut auf einem Grillrost platziert und zuvor in Stücke zerkleinert oder in Scheiben geschnitten, avancieren sie in Windeseile zu köstlichen Happen. Fleisch zu grillen, erübrigt sich.
Feste Gemüsesorten zum Grillen
Bei Brokkoli, Fenchel und Blumenkohl entscheidet jeder selbst, ob er es knackig und direkt gegrillt mag oder lieber weich. Sie gehören zu den festen Gemüsesorten, die – um weich vom Grill zu kommen – vorgegart werden sollten. Dazu zählen:
- Süßkartoffeln
- gewöhnliche Kartoffelsorten
- Kohlrabi
- Möhren
- Maiskolben
- Kürbis
Das Grillen von Gemüse gelingt am besten indirekt im Gasgrill oder Kugelgrill.
- Porzellanemaillierter Kessel & Deckel: Speichert Wärme optimal und schützt vor Rost und Kratzern
- Grillfläche Ø 57 cm: Platz zum Grillen für bis zu 8 Personen – ideal für Familie und Freunde
- Klappbarer Grillrost mit GBS-Kompatibilität: Einfaches Nachlegen von Kohle und Nutzung von Zubehör wie Pizzastein oder Dutch Oven
- Integriertes Deckelthermometer: Ermöglicht präzise Temperaturkontrolle ohne Deckelöffnung
- Lieferumfang: 1 x Weber Original Kettle Premium Holzkohlegrill, 57 cm mit Rädern, in Schwarz
Frisch oder tiefgekühlt?
Was ist gesünder, frisches Gemüse oder tiefgekühltes? Dies zu entscheiden, hängt von den persönlichen Gegebenheiten ab. Denn ist ein Landwirt in der Nähe, der Gemüse frisch geerntet verkauft, schlagen Grillmeister zu. Frisch vom Feld verarbeitet, erwartet die Gäste ein intensives Geschmackserlebnis – vorausgesetzt dieses überdecken keine Gewürze oder Marinaden.
Frisch aus dem Bauernladen oder vom Markt besser als Supermarktware
Doch nicht jedem ist es möglich, frühmorgens im Bauernladen für den Grillabend einzukaufen. Bleibt noch der Supermarkt. Doch das dortige Gemüse hat lange Strecken hinter sich gebracht. Erst Tage oder Wochen nach der Ernte ist es den Verbrauchern möglich, aus dem großen Sortiment auszuwählen. Zwischenzeitlich ging es auf Großmärkten, beim Lagern und Sortieren sowie bei der An- und Auslieferung durch viele Hände. Am längsten dauert die Reise des Gemüses in den Supermarkt, wenn es aus fernen Landen stammt. Mit jeder Stunde verliert das Gemüse an Aroma und an Vitaminen.
Tiefkühlware vitaminreicher als Frischgemüse
Doch Vielbeschäftigte in der Stadt, fernab von der Chance, das Gemüse frisch vom Landwirt zu kaufen, brauchen nicht auf vitaminreiches Gemüse zu verzichten. Denn die Zeiten, um Tiefkühlware daraus herzustellen, sind kurz. Direkt vom Feld gelangt es in die Lebensmittel verarbeitende Industrie. Dort wird es vorbereitet und bei Minus 40 °C schockgefrostet. Die Vitamine bleiben weitgehend erhalten. Schockgefrostetes Tiefkühlgemüse ist sogar noch ein wenig gesünder als das Frischgemüse direkt vom Landwirt.
Wie das Tiefkühl-Gemüse fürs Grillen vorbereiten
Wer tiefgekühltes Gemüse fürs Grillen verwendet, sollte zumindest einen Tag früher das Grillfest planen. Der Grund: Zum Grillen gedachtes TK-Gemüse muss über Nacht im Kühlschrank auftauen. Danach wie frisches Gemüse weiterverarbeiten.
- CrispZone Obst- und Gemüsefach
- LED Belechtung: Effektive und stromsparende Innenbeleuchtung
- Türanschlag wechselbar
- Gerätemaß (LxBxH in cm): 55,7x55x180
Grillgemüse marinieren & einlegen
Grillanfänger legen ihr Grillgut vorrangig unmariniert auf dem Grill. Dadurch bleibt der ursprüngliche Geschmack des Grillguts erhalten. Fertig gegrillt sorgen Soßen und Gewürze für den gewünschten Pfiff.
Mit etwas Grillerfahrung bietet es sich an, das Gemüse in eine Marinade einzulegen, bevor der Meister es auf dem Grill platziert. Er weiß genau, ob er das marinierte Grillgut am besten in einen Grillkorb legt oder:
- auf Grillplatten
- auf Lochbleche
- auf die als Planchas bezeichneten Feuerplatten in Verbindung mit einem Planchagrill
Grillplatten eignen sich speziell zum Grillen von mariniertem und kleinteiligem Gemüse. Das Grillgut rutscht nicht herunter und die stark hitzebeständigen Platten beugen Fettbrände vor.
- Plancha 28 Zoll auf Füßen mit doppelter Gasheizzone
- Seitenablage für zusätzlichen Zubereitungsraum
- Hochwertiges Material
Doch bevor der Gastgeber mit dem Grillen von Gemüse beginnt, rundet er den Geschmack mit einer Marinade seiner Wahl ab. Dazugegebene Säuren aus Limetten oder Zitronen stehen in Kontrast zur Süße des gegrillten Gemüses.
Eine Marinade ohne viel Aufwand setzt sich aus wenig Öl, Knoblauch, Kräutern, Salz und Pfeffer zusammen. Diese passt zu vielen Gemüsesorten. Kirschtomaten schmecken mit Olivenöl, Kräutern und Pfeffer mariniert gut. Mit Salz erst nach dem Gemüsegrillen würzen.
Zu Zucchini passt eine Marinade aus Olivenöl, Salz, Pfeffer sowie Limettensaft. Honig und Thymian runden den Geschmack von Zwiebeln ab. Die Würze erhalten diese, sobald das Gemüse auf dem Grill liegt.
Weitere Marinaden finden Grillmeister in großer Zahl online oder in Grillbüchern. Und auch der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Gemüse grillen – was gibt es zu beachten?
Gemüse zu grillen gelingt, wenn der Verantwortliche ein paar Tipps beachtet:
- Grillgut stets nach dem Waschen gründlich abtrocknen.
- Die unterschiedlichen Garzeiten des Gemüses beachten.
- Öle sind Geschmacksträger und verhindern ein Anhaften des Grillgutes auf dem Rost oder der Grillplatte. Einzig Öle verwenden, die starke Hitze aushalten, ohne zu rauchen. Zu diesen zählen raffiniertes Olivenöl, Sonnenblumen- und Rapsöl.
- Die Hitze des Grills sollte 160 bis 180 °C nicht übersteigen. Halten Griller sich nicht daran, riskieren sie, dass das Gemüse von außen verbrennt und innen roh bleibt.
- Indirektes Grillen und das Verwenden von Grill- oder Feuerplatten verhindert, dass die Marinade in die Glut tropft und sich krebserregende Stoffe bilden.
- Frische Kräuter verbrennen leicht. Daher diese erst zum Ende der Garzeit dem Gemüse zugeben.
- Salz entzieht dem Grillgut Wasser. Deshalb das Gemüse erst nach dem Grillen salzen.
- Buttriger Kräutergenuss vom Grillprofi: Die #ButtrigeKräuter Marinade vereint feines Butterfett mit aromatischen Kräutern wie Thymian, Petersilie & Estragon – perfekt für würzige Grillaromen.
- Ideal für Hähnchen, Fisch & Gemüse: Verleiht deinem Grillgut eine herrlich würzige Note – besonders lecker zu Steaks, Geflügel oder Gemüse.
- Bestes Ergebnis bei 12h Marinierzeit: Für intensives Aroma das Grillgut ca. 12 Stunden vorher marinieren und im Kühlschrank abgedeckt lagern. Für 1 kg Fleisch empfehlen wir 80–120 g Marinade.
- Auch spontan einsetzbar: Bei Zeitmangel einfach kurz vor dem Grillen einreiben und ca. 15 Minuten einwirken lassen – für überraschend viel Geschmack in kürzester Zeit.
- 500 ml Squeeze-Flasche & BBQ-Profi-Qualität: Einfach dosieren, kleckerfrei anwenden – entwickelt von den SizzleBrothers für höchsten BBQ-Genuss.
Fazit
Gemüse zu grillen – davor brauchen sich Grillanfänger sich nicht zu fürchten. Tasten diese sich mit unmariniertem Gemüse langsam an die Sache heran, wird jede Grillfeier zum Erfolg. Mit Erfahrung stehen dem Griller viele Rezepte zur Auswahl, die zum Gelingen des Grillfestes beitragen. Mit Tiefkühlgemüse ist das Gemüsegrillen selbst in kühlen Jahreszeiten eine vitaminreiche Angelegenheit.
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